WBarwig 01Das zweite Gäuderby innerhalb von sieben Tagen ist kein Gewöhnliches. Nachdem die Männer I des VfL Herrenberg vor Wochenfrist gegen die Gärtringer Erste die Segel streichen mussten, geht es nun gegen Aufsteiger TSV Gärtringen II. Gäubote-Mitarbeiter Thomas Holzapfel, selbst in der zweiten Mannschaft des TSV aktiv, unterhielt sich vor dem Derby mit den beiden Mannschaftsführern Elmar Fallscheer (VfL) und Wolfgang Barwig (TSV, Bild).

Gäubote: Mit welchen Erwartungen seid Ihr in die Saison gegangen? 
Elmar Fallscheer: Unser Ziel war ein Platz im gesicherten Mittelfeld. Wir wollten möglichst schnell nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Momentan sind wir davon ein gehöriges Stück entfernt. 
Wolfgang Barwig: Obwohl wir alle vor einigen Jahren schon einmal Landesliga-Luft schnupperten, wollten wir weiter Erfahrungen sammeln und versuchen, uns auf dem Landesliga-Niveau zu halten. Im Vergleich zur Saison 2002/2003, als wir ohne Punkte wieder abstiegen, haben wir uns zum Ziel gesetzt, uns besser aus der Affäre zu ziehen und den einen oder anderen Favoriten vielleicht ein bisschen ärgern.

Gäubote: Wie zufrieden seid ihr mit dem bisherigen Saisonverlauf? 
Elmar Fallscheer: Wir können nicht zufrieden sein, da wir mitten im Abstiegskampf stecken und es noch ein steiniger Weg in die sicheren Regionen ist. Aber wir lassen die Köpfe nicht hängen. Die Moral in der Truppe stimmt. 
Wolfgang Barwig: Mit bislang vier erreichten Punkten kann man nicht zufrieden sein, zumal wir in diversen Vorrundenspielen die Chance auf einen Punktgewinn hatten, diese Chance aber verstreichen ließen. Die gezeigten Leistungen stimmen mich jedoch positiv. Es gibt keinen Gegner, den wir fürchten müssen. Im Gegenteil, es spielt sich gut als ‚Underdog’. 

Gäubote: Was waren bislang die positiven Erkenntnisse, was erfreute weniger? 
Elmar Fallscheer: Neuzugang Frank Streubel hat sich gut ins Team eingefügt, er ist am hinteren Paarkreuz eine wichtige Stütze. Eine negative Erkenntnis ist sicherlich, dass der Wegfall von Martin Gerlach nicht ohne Weiteres kompensiert werden kann. Erschwerend kam hinzu, dass wir während eines Großteils der Hinserie von Erkältungen und Verletzungen geplagt waren.  
Wolfgang Barwig: Abgesehen vom negativen Punktestand, der etwas freundlicher aussehen könnte, gefällt mir die Einstellung der Mannschaft. Wir gehen jedes Spiel mit der Devise ‚neues Spiel – neues Glück’ an. Eine gewisse Lockerheit schadet sicherlich nicht. 

Gäubote: Bereitet Ihr Euch speziell auf dieses Gäuderby vor? 
Elmar Fallscheer: Nein, am Trainingspensum ändert sich nichts. 
Wolfgang Barwig: Nein, vor dem letzten Vorrundenspiel trainieren wir wie immer. Zur Rückrunde, die für uns bereits Mitte Januar beginnt, wollen wir ein paar Trainings-Sondereinheiten durchführen. Das hat sich auch in den letzten Monaten bewährt. Schließlich wollen wir in der Rückrunde ein paar Zähler mehr einfahren.

Gäubote: Wie lautet der Tipp für das Spiel?
Elmar Fallscheer: Schwer....letzte Woche vor dem Spiel gegen die Gärtringer Erste lag ich ja ziemlich daneben. Ich wünsche mir faire und spannende Spiele mit einem Sieg von uns. Wolfgang Barwig: Ich bin mal mutig und tippe auf einen knappen Sieg für uns. Aber schon ein Unentschieden beim Favoriten wäre eine feine Sache.

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