Mitte September ist es wieder soweit, dann geht der TTV Gärtringen mit seinen Mannschaften ins Rennen um Meisterschaften und Nichtabstiege. In der Saison 2014/2015 nimmt der TTV mit elf Erwachsenenteams und vier Jugend-Mannschaften den Punktspielbetrieb auf. Ein Überblick über die Mannschaften und ihre Erwartungshaltungen.

In der Verbandsliga, der höchsten Spielklasse auf Verbandsebene, geht die erste Frauen-Mannschaft erwartungsvoll und mit großer Vorfreude in die neue Saison. Als Aufsteiger kann das Saisonziel für Andrea Schödel, Katja Stierle, Heike Seyboth, Silvia Kuhnle-Hartmann und Sandra Koberstein im Grunde genommen nur der Klassenerhalt sein – und dies ist dem letztjährigen Verbandsklasse-Meister auch durchaus zuzutrauen. Andrea Schödel, die mit einer 28:3-Bilanz zuletzt beste Spielerin der Verbandsklasse war, dürfte auch in der neuen Spielklasse den Gegnerinnen Kopfzerbrechen bereiten, zudem freut man sich beim TTV auf das Comeback der früheren Leistungsträgerinnen Silvia Kuhnle-Hartmann und Sandra Koberstein, die aus privaten Gründen (u.a. Nachwuchs und Auslandsaufenthalt) zuletzt weniger zum Einsatz kamen und nun wieder angreifen werden. Die beiden versuchen den Abgang von „Küken“ Alina Frey (wechselte zu Oberligist VfL Sindelfingen) auszugleichen. Neben dem TTV sind auch der DJK Sportbund Stuttgart II, der SSV Schönmünzach, der TSV Untergröningen und der TB Beinstein neu in der Liga – zumindest zwei dieser Teams will man am Ende hinter sich lassen. Katja Stierle: „Favorit in der Liga ist der TSV Oberboihingen, der mit drei starken Ungarinnen ins Rennen geht. Ab Platz drei ist jedoch einiges möglich, so dass wir hoffen, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben.“

Bereits in ihr viertes Verbandsklasse-Jahr gehen die Frauen II des TTV, die sich abermals zum Ziel gesetzt haben, den Klassenerhalt zu schaffen. Einfacher als in der vergangenen Saison wird dies nicht, da zuletzt einige Stammkräfte Verletzungssorgen hatten. Dennoch gibt man sich im Lager der Gärtringerinnen optimistisch. Christiane Lay, Dorothea Ziegler, Sabrina Bossinger und Sylke Gärtner bilden den Stamm der Mannschaft, zusätzlich ist mit Unterstützung aus der Landesliga-Mannschaft zu rechnen.

Im Vorjahr in die Landesliga aufgestiegen und dann relativ sicher den Klassenerhalt geschafft, wollen die Frauen III auch diesmal die Liga bereichern. Das Vorhaben Nichtabstieg sollte in die Tat umgesetzt werden können, da die Spitzenspielerinnen Sonja Gotsch und Sandra Jörke in den meisten der sieben Begegnungen einsatzbereit sein werden. Zusammen mit Britta Koch, Biggi Rinderknecht und Susanne Ott will man die Schäfchen recht schnell ins Trockene bringen.

Erstmals im Gärtringer Tischtennissport geht eine vierte Mannschaft in der Bezirksliga an den Start. Oberstes Ziel für den Aufsteiger ist verständlicherweise das Erreichen des Klassenerhalts. Käptin Sylvia Bögel zählt unter anderem auf die Dienste von Jutta Abbing, Linda und Julia Bengel, Renata Rasink, Elisabeth Pischel sowie Anke Krohmer, die nach langjähriger Tischtennispause in der neuen Saison wieder zum Schläger greift. In der neun Mannschaften umfassenden Liga könnte die Breite des Gärtringer Kaders ein Schlüssel zum Erfolg sein.

Elf Mannschaften, drei feste Absteiger und der Achte muss in die neu eingeführte Relegation: Die Männer I stehen im vierten Jahr der Zugehörigkeit zur Verbandsklasse vor der wohl größten sportlichen Herausforderung. Wer die Gärtringer kennt, weiß jedoch, dass sie vom ersten bis zum letzten Ballwechsel kämpfen werden, um das schier Unmögliche wahr zu machen und den Klassenerhalt zu schaffen. Ingo Gotsch und Lutz Wolkober stellen beim TTV das vordere Paarkreuz, Kapitän Tomi Konjuh und Gerd Jäger spielen in der Mitte. Neben Wolfgang Barwig, der in der vergangenen Saison zu den Leistungsträgern gehörte, spielt Youngster Tim Holzapfel am hinteren Paarkreuz. Der 17-jährige kehrte nach zwei erfolgreichen Jahren beim VfL Herrenberg zu seinem Heimatverein zurück und darf sich nun in der zweithöchsten württembergischen Spielklasse an starker Konkurrenz messen.

Seit dem Abstieg aus der Bezirksliga muss die zweite Mannschaft nunmehr in der Bezirksklasse etwas kleinere Brötchen backen. Obwohl sich die Aufstellung beim TTV II in der kommenden Saison gut liest, ist Vorsicht geboten: Nicht alle Spieler sind während der gesamten Runde einsatzfähig, da den einen oder anderen Routinier manches Wehwehchen plagt. Kapitän Thomas Fink gehört genauso zum Stamm wie Jürgen „Schisch“ Bögel, Andreas Dannwolf, Glenn Frey und Neuzugang Lukas Noeske, der beim Gärtringer Tischtennisverein sein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Ebenfalls im Kader stehen Markus Frey, Hans-Peter Werum, Thomas Holzapfel und Jürgen Lay.

Wie im Vorjahr dürften sich die Männer III auch in der kommenden Saison eher in der hinteren Tabellenregion aufhalten. Freilich, der Klassenerhalt ist das Minimalziel für das Team um Kapitän und Spielbetriebsleiter Karl-Heinz Ardelt. Dies soll zusammen mit Andreas Vogel, Benjamin Steiner, Roland Kopp, Michael Breitmeyer, Andreas Wagner, Oliver Pfister und Lars Seufert gelingen.

Michael Urbanek, Matthias Greulich, Daniel Decker, Maximilian Bühler, Jonathan Stober und Lucas Pieper stellen in der vierten Mannschaft eine interessante Mischung aus älteren, erfahrenen und jungen, aufstrebenden Spielern. Man darf gespannt sein, wie sich die neuformierte Mannschaft in der Kreisklasse B schlagen wird. Ein gesicherter Mittelfeldplatz ist das Höchste der Gefühle.

Kapitän Rudi Rahm von der fünften Mannschaft darf im kommenden Spieljahr mit dem Personal jonglieren, ganze neun Spieler stehen ihm für die Runde in der Kreisklasse B-Süd zur Verfügung. Aus dem Kader gilt es nun, für die Punktspiele das Optimum herauszuholen, um vielleicht einen der vorderen Plätze zu erreichen. Im Laufe der Saison stehen zur Verfügung: Alexander Steiner, Wolfram Schmid, Ralf Ebner, Rudi Rahm, Jürgen Häffner, Andreas Ott, Philipp Kunst, Thomas Mummert und Hermann Schulze-Schölling.

Eine feste Institution stellen die Routiniers der sechsten Mannschaft in der Kreisklasse C, der Liga der Unabsteigbaren, dar. Wieder ein Jahr älter und dementsprechend sportlich reifer, werden die „Oldies“ des TTV erneut versuchen, den zumeist deutlich jüngeren Gegnern die Grenzen aufzuzeigen. Mannschaftsführer Manfred Gotsch koordiniert von Spieltag zu Spieltag die Aufstellung, ihm stehen dabei in bewährter Manier Karl-Heinz Schuler, Bruder Manfred Gotsch, Neffe Patrick Gotsch und der Bezirksehrenvorsitzende Edgar Bödeker zur Verfügung.

Theoretisch kann Eberhard Schöffler, der Kapitän des Seniorenteams, in der kommenden Spielzeit auf 49 (!) Spieler/innen zurückgreifen. So viele Mitglieder des TTV befinden sich bereits jenseits des 40. Geburtstags und haben entsprechend die Berechtigung, im Seniorensport mitzuwirken. Bleibt abzuwarten, ob der Abonnementsmeister auch diesmal die Konkurrenz beherrschen wird und abermals den Titel einheimsen kann.

Im Jugendbereich darf man vor allem auf das Abschneiden der jungen U18-Mannschaft gespannt sein, die sich in der Bezirksklasse beweisen dürfen. Nils Seufert, Patrik Bachman, Timo Gotsch und Janek Schuler gehören zur Stammformation. Zwei weitere Jungen-Teams in den Kreisklassen haben sich vorgenommen, gesicherte Mittelfeldplätze zu erreichen. Die Jüngsten spielen in der U12-Mini-Liga mit dem Ziel, sich Spielpraxis im Team-Wettkampf anzueignen.

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