Fünf Gärtringer Tischtennismannschaften haben bereits einen Schlussstrich unter die Vorrunde gezogen, sieben weitere absolvieren im Aktivenbereich am kommenden Wochenende die letzten Ballwechsel. In der heimischen Rosegger-Halle streben die Bezirksliga-Männer sowie die Männer V Heimsiege an. Vor einer hohen Auswärtshürde stehen die Verbandsklasse-Männer, die beim Titelaspiranten TTC Mühringen nichts zu verlieren haben.
Nicht nur topfit, sondern auch noch hellwach müssen die Verbandsklasse-Männer um Kapitän Lutz Wolkober am Samstag sein, wenn es zu ungewohnter Anfangszeit ab 20 Uhr beim TTC Mühringen (Turnhalle Horb-Mühringen) um Punkte geht. Der TTV bekommt es dabei mit einem Gegner zu tun, der im Kampf um den Titel nicht an Boden verlieren möchte. Dies aus einfachem Grund: Herbstmeister sind zwar die TTF Altshausen, diese müssen zur Rückrunde allerdings den Weggang ihres Topspielers Peter Skulski in Kauf nehmen. Der bis dato klare Favorit aus Oberschwaben spürt somit wieder die Konkurrenz aus Mühringen im Nacken, die gegen den TTV Gärtringen zum Vorrundenabschluss nochmal alle Register ziehen werden. Mühringen hat mit Norbert Kallai eine ungarische Nummer eins in ihren Reihen, die für die Gärtringer nicht zu bezwingen ist. Insofern sollten sich Ingo Gotsch und Eberhard Schöffler auf ihre Auftritte gegen die Nummer zwei Jochen Raff konzentrieren. Überwiegend positive Einzelbilanzen weisen die Mühringer auch ab Position drei auf, so dass auf den TTV durchweg starke Kaliber an allen Paarkreuzen warten. Wieder mit an Bord ist Wolfgang Barwig, der seine Wirbelsäulendehnung auskuriert hat. Dafür fehlt TTV-Kapitän Lutz Wolkober, der privat verhindert ist. Der TTV sieht der Aufgabe in Mühringen gelassen entgegen. „Wir haben bislang unser Soll mehr als erfüllt. Eine Niederlage gegen die Mühringer würde uns nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Die tolle Hinrunde kann uns keiner mehr nehmen“, freut sich Eberhard Schöffler auf den Vorrundenausklang.

Mit dem bislang Erreichten sind auch die Bezirksliga-Männer zum aktuellen Zeitpunkt zufrieden. Vor der Saison stellte man sich auf einen herausfordernden Abstiegskampf ein, bei momentan 7:9 Punkten befindet sich die Gärtringer Zweite in einer guten Ausgangslage. Deutlich mehr gefährdet ist die SpVgg Weil der Stadt, die als Schlusslicht erst einen Sieg aus acht Partien verbuchen konnte. Was vor allem an den Verletzungssorgen liegt. Matthias Bleicher, Neuzugang aus der Vorsaison, ist zur Zeit angeschlagen, zudem musste Abwehrroutinier Thomas Verleih am vergangenen Samstag mit Verdacht auf Muskelfaserriss seine Partien kampflos abgeben. Beim TTV Gärtringen rechnet man jedoch mit einem Gegner in Bestbesetzung – und konzentriert sich auf die eigene Leistung. Sollte man noch einmal annähernd so auftrumpfen wie beim letzten Heimauftritt gegen Birkenfeld, spräche viel für einen gelungenen Vorrundenabschluss (Spielbeginn Samstag 18 Uhr, Peter-Rosegger-Halle).

Den Kreisliga-Männern würde im Abstiegskampf noch ein Punktgewinn vor der Winterpause gut tun. Sollte dieser beim TSV Grafenau (18 Uhr, Wiesengrundhalle) gelingen, müssten Oliver Pfister & Co. schon über sich hinauswachsen.

Die Männer V wollen in der Kreisklasse B auf Tuchfühlung zu den beiden führenden Teams vom Schönbuchrand bleiben. Voraussetzung hierfür wäre ein Heimsieg gegen den Vorletzten TSV Steinenbronn III (18 Uhr).

Die TTV-Sechste steht als Schlusslicht der Kreisklasse B-Nord vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Immerhin geht es zu Tabellenführer VfL Sindelfingen III (18 Uhr, Sommerhofenhalle).

Bereits am Freitag können die Senioren die Herbstmeisterschaft einfahren. Dazu wäre allerdings ein Sieg gegen die SpVgg Weil der Stadt vonnöten (20:15 Uhr, Peter-Rosegger-Halle).

Last but not least fahren die Bezirksliga-Frauen in guter Besetzung mit Sabrina Bossinger und Sandra Jörke zum TT Klostereichenbach (18 Uhr, Sporthalle). Unabhängig vom Ergebnis dieses Spiels steht schon jetzt fest, dass die TTV-Frauen III auf dem zweiten Platz überwintern werden.