Am Freitag, 22. Februar 2019 spielen:
Männer-Kreisliga B-Süd 20 Uhr: Tischtennis Schönbuch II – TTV Gärtringen V

Samstag, 23. Februar 2019:
Frauen-Verbandsklasse 18 Uhr: TTV Gärtringen I – TG Schwenningen I
Männer-Kreisliga A-Nord 18 Uhr: TTV Gärtringen III – SV Gebersheim I
Männer-Kreisliga A-Süd 18 Uhr: VfL Herrenberg IV – TTV Gärtringen IV

Sonntag, 24. Februar 2019:
Männer-Landesliga 10 Uhr: SpVgg Mössingen I – TTV Gärtringen I
Männer-Landesklasse 10 Uhr: TTV Gärtringen II – SV Leonberg/Eltingen II

Die Abschiedstour bei den Gärtringer Männerteams in der Landesliga und Landesklasse findet am kommenden Wochenende ihre Fortsetzung. Sowohl für die erste Mannschaft in Mössingen als auch für die TTV-Zweite gegen Leonberg/Eltingen II dürfte es unter normalen Bedingungen nichts zu holen geben. Die Verbandsklasse-Frauen hoffen hingegen auf einen Erfolg im vorletzten Heimspiel der Saison.

Christiane Lay: Klappt‘s bei den Frauen II mit dem erhofften Heimsieg gegen die TG Schwenningen? (Foto: ©Charly Koch)

Die Spannungsmomente in der Frauen-Verbandsklasse reissen nicht ab. Sowohl in Sachen Meisterschaft, wo der SC Berg momentan (noch) die besten Karten hat, als auch im Abstiegskampf, in dem derzeit der TTC Wangen und die SG Aulendorf leicht im Hintertreffen sind, ist das letzte Wort beileibe noch nicht gesprochen. Fünf Spieltage vor Saisonende sind alle acht Teams noch irgendwie in den anstehenden Entscheidungen eingebunden. Die Gärtringer Frauen holten 5:1 Punkte aus den vergangenen Spielen, die letzte Niederlage setzte es kurz vor Vorrundenende gegen die TG Schwenningen, der nun am Samstag seine Aufwartung in der Gärtringer Peter-Rosegger-Halle macht. Was das Sportliche angeht, gehören die Schwenninger nicht gerade zu den Lieblingsgegnern des TTV-Quartetts, das sich dennoch auf Grund jahrelanger kameradschaftlicher Bande mit der einen oder anderen Spielerin auf ein Wiedersehen mit Amanda Vogt, Regina Bähr & Co. freut. Wie gut die TG derzeit drauf ist, bewies sie zuletzt beim 7:7 gegen Spitzenreiter SC Berg. In den kommenden Wochen will man in Schwenningen das Abstiegsgespenst vertreiben. Die Gärtringerinnen hingegen haben Blut geleckt und wollen im Kampf um die Meisterschaft noch ein Wörtchen mitreden. Was bei der Ausgeglichenheit in der Liga durchaus realistisch erscheint. Die Voraussetzungen für eine spannende Begegnung könnten also besser nicht sein.

Sechs Pluspunkte beträgt momentan der Rückstand der Landesliga-Männer auf Relegationsplatz acht. Nur kühnste Optimisten glauben daran, dass der TTV in irgendeiner Weise noch die Liga halten kann, auch der Auftritt vor Wochenfrist beim VfL Herrenberg gab keinen Anlass zur Aufbruchstimmung. Tomislav Konjuh kam zwar in Herrenberg zum Einsatz, unübersehbar war der Spitzenspieler nach seinem Muskelfaserriss aber noch nicht in Bestform. Nun geht es für das sieglose Schlusslicht zur SpVgg Mössingen, die sich mit 14:8 Punkten in einer angenehmen Tabellenregion befindet. „In den letzten Jahren haben wir gegen Gärtringen oftmals nicht so gut ausgesehen. Jetzt bin ich froh, dass wir gegen unseren Angstgegner endlich einmal gepunktet haben“, sagte Mössingens Macher Steffen Leuze nach dem 9:5-Erfolg im Hinspiel. Von Angstgegner kann auch am Sonntag keine Spur sein. Während die Gärtringer personell eher auf dem Zahnfleisch daherkommen, haben die Steinlachtäler mit Kai Elsässer seit dieser Saison einen weiteren Trumpf am vorderen Paarkreuz aufzubieten. Alles andere als ein deutlicher Mössinger Erfolg käme am Sonntag einer Überraschung gleich (Spielbeginn 10 Uhr, Steinlachhalle).

Ähnlich ungleich stellt sich die Situation vor dem Heimspiel des Gärtringer Landesklasseteams gegen den SV Leonberg/Eltingen II (Sonntag, 10 Uhr, Peter-Rosegger-Halle) dar. Während die Leonberger mit einer gesunden Mischung aus aufstrebenden Talenten (Fabian Haid, Jan Thomas Kronich) und erfahrenen Akteuren (Lutz Heck, Martin Riedl) aufwarten können, geht es beim TTV vornehmlich darum, sechs wettbewerbstaugliche Spieler aufbieten zu können. Martin Scheuerle steht im vorletzten Heimspiel berufsbedingt nicht zur Verfügung, zudem ist nicht auszuschließen, dass ein Spieler für die erste Mannschaft abgestellt werden muss. Primär geht es beim TTV darum, mit einer anständigen Vorstellung ein passables Ergebnis zu erzielen.

Zwischenzeitlich mit Abstiegssorgen behaftet, hat sich die dritte Mannschaft nunmehr aufgerappelt und sich bis auf Rang zwei vorgearbeitet. Dies ist unter anderem Spitzenspieler Jürgen Schaible zu verdanken, der in der Rückrunde eine makellose 8:0-Bilanz aufweisen kann. Seit dieser Saison in Diensten des TTV Gärtringen, erlebt der Routinier mit seinem wuchtigen Vorhand-Angriffsschlag momentan seinen dritten Frühling und hat im Tischtennisranking seine Bestmarke erreicht. Im Spitzenspiel der Kreisliga A gegen den SV Gebersheim (Samstag, 18 Uhr, Peter-Rosegger-Halle) wird Schaible gegen die gegnerischen Topleute Dennis Reichelt und Matthias Haid gefordert sein. Gegen Reichelt hatte er erst vor wenigen Tagen im Bezirkspokal das Vergnügen, da gewann er hauchdünn mit 13:11 im entscheidenden fünften Satz. Von diesem Einzel allein wird es jedoch nicht abhängen, ob die Gärtringer weiter an der Spitze mitmischen. Schließlich geht es gegen eine Mannschaft ohne wirklichen Schwachpunkt, die man wohl nur an einem Sahnetag in die Knie zwingen kann. Vieles spricht – wie in der Vorrunde beim 7:9 – für eine spannende und extrem ausgeglichene Partie.

Einzig und allein der achte Platz ist es, den die Gärtringer Vierte in diesem Jahr in der Kreisliga A-Süd im Visier haben. Mit derzeit 5:15 Punkten ist nicht mehr drin und am Ende wären Daniel Decker und seine Kameraden froh, wenn man zwei Teams hinter sich gelassen haben sollte. Unter diesen Umständen käme ein positives Resultat beim VfL Herrenberg IV (13:13 Punkte) äußerst gelegen. Die Herrenberger um Yvon Lusseault agierten bislang in der Rückrunde recht unglücklich (ein Sieg, drei Niederlagen), gehen aber als klarer Favorit in das Derby am Samstag (18 Uhr, Aischbachhalle).

In der Kreisliga B kann der TTV V den kommenden schweren Aufgaben etwas gelassener entgegenblicken, der 9:7-Erfolg gegen Breitenstein tat zuletzt richtig gut und im Abstiegskampf sind für’s Erste die Konkurrenten in der Pflicht. Dennoch: So ganz kampflos wollen sich Michael Gross und seine Mannen auch beim Tabellendritten Tischtennis Schönbuch II (Freitag, 20 Uhr, Realschulturnhalle Holzgerlingen) nicht ihrem drohenden Schicksal ergeben.


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